Von der Anforderung zur Umsetzung: NIS-2 bei LK Goslar | SITS

Ausgangslage & Kundenprofil

Wie kann ein kommunaler Eigenbetrieb NIS‑2‑Anforderungen strukturiert umsetzen, wenn mehrere kritische Aufgaben parallel laufen?

Der Landkreis Goslar ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts und betreibt eine öffentliche Verwaltung mit rund 1.400 Beschäftigten. Ein zentraler Bestandteil des Landkreises sind die KreisWirtschaftsBetriebe Goslar (KWB), die als Eigenbetrieb geführt werden.

Die KWB vereinen die Betriebsteile Abfallwirtschaft, Rettungsdienst und notfallmedizinisches Ausbildungszentrum und werden als organisatorisch, verwaltungsmäßig und finanzwirtschaftlich gesonderte Einrichtung ohne eigene Rechtspersönlichkeit geführt. In diesem Rahmen erfüllen die KWB die Aufgaben eines öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgers nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz und übernehmen für den Landkreis Goslar die Aufgaben des Rettungsdienstes gemäß Niedersächsischem Rettungsdienstgesetz.

Die Anforderungen der NIS‑2‑Richtlinie betreffen bei der KWB insbesondere die Abfallwirtschaft. So entstand der Bedarf, bestehende Sicherheitsstrukturen gezielt weiterzuentwickeln und organisatorisch wie methodisch anzupassen.

Unsere Success Story zeigt, wie der Landkreis Goslar mit seinem kommunalen Eigenbetrieb gemeinsam mit SITS die Grundlagen für eine strukturierte und nachhaltige NIS‑2‑Umsetzung schafft.

Kunde: Landkreis Goslar

Branche: Öffentliche Verwaltung

Unsere Leistungen: Beratung & Steuerung zur Umsetzung von NIS‑2‑Anforderungen, fachliche Unterstützung durch das eISB‑Team, Strukturierung von Sicherheitsprozessen, Projektplanung

Landkreis Goslar SITS
Das Projekt in Zahlen
Ein Projekt mit struktureller Wirkung:
1
strukturierter Projektplan zur NIS‑2‑Umsetzung
1400
Beschäftigte in der Landkreisverwaltung
6
Standorte
40000
Grundstücke in der Abfallentsorgung

Die Herausforderung

Komplexe Anforderungen, begrenzte Strukturen
Die Anforderungen aus der NIS‑2‑Richtlinie treffen auf einen operativ stark ausgelasteten Eigenbetrieb, der unterschiedlichste Aufgabenbereiche abdeckt.

Die KreisWirtschaftsBetriebe Goslar mussten und müssen sicherstellen, dass insbesondere die unter NIS‑2 fallenden Entsorgungsleistungen künftig den regulatorischen Anforderungen entsprechen.

Gleichzeitig fehlten dedizierte Strukturen, um diese Forderungen systematisch und effizient umzusetzen.

Die zentrale Frage: Wie lässt sich eine komplexe regulatorische Vorgabe in einem heterogenen, operativ geprägten Umfeld strukturiert, nachvollziehbar und nachhaltig implementieren?

Lösungsansatz & Strategie

 
 
 
 
1
2
3
4
 
Anforderungsanalyse
Definition der regulatorischen Anforderungen und Ableitung konkreter Handlungsfelder gemeinsam mit der Betriebsleitung
 
Projektplanung
Gemeinsame Definition eines grundsätzlichen Projektplans zur systematischen Umsetzung der NIS-2-Vorgaben
 
Stakeholder-Einbindung
Einbindung aller relevanten Stakeholder – vom Landrat und den Serviceeinheiten des Landkreises, der Betriebsleitung bis zu den Fachdienstleitungen – um eine breite organisatorische Verankerung sicherzustellen
 
Assessment & Roadmap
Durchführung eines NIS-2-Assessments zur Bewertung des aktuellen Stands und Identifikation sowie Priorisierung der notwendigen Maßnahmen; Erstellung einer detaillierten Projektplanung

Die Umsetzung

Struktur schaffen, Orientierung geben
Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis Goslar, der KWB und dem eISB‑Team der SITS. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf fachlicher Beratung, sondern vor allem auf der gezielten Steuerung des Gesamtprojekts.

Bereits seit rund 2,5 Jahren beschäftigt sich der Landkreis Goslar mit der Umsetzung von Sicherheitsstandards nach BSI‑IT‑Grundschutz. Diese bestehende Erfahrung sowie vorliegende Dokumentation und etablierte Sicherheitsmechanismen bilden die Grundlage für die aktuelle NIS‑2‑Initiative innerhalb der KWB.

  • Kick‑off mit der Betriebsleitung zur Definition der Anforderungen und Festlegung eines Fahrplans für das Jahr 2026
  • Erweiterter Kick‑off mit den Fachdienstleitungen zur Konkretisierung der nächsten Schritte
  • Durchführung eines Assessments zur Bewertung des aktuellen Sicherheitsniveaus
  • Erstellung eines strukturierten Projektplans zur Umsetzung der NIS‑2‑Konformität

SITS übernimmt dabei die Rolle eines zentralen Sparringspartners, der sowohl methodische Orientierung gibt als auch sicherstellt, dass die regulatorischen Anforderungen in konkrete Maßnahmen übersetzt werden.

„Die Zusammenarbeit erfolgt respektvoll, auf Augenhöhe und unkompliziert. Es besteht eine grundsätzliche Sympathie, was die Zusammenarbeit leicht macht. Wir fühlen uns bei der SITS gut aufgehoben und profitieren von dem breiten Leitungsportfolio.“

- Tim Schneider, Informationssicherheits-Koordinator, LK Goslar

Das Ergebnis

Erste Effekte und nachhaltige Perspektiven:
Obwohl sich das Projekt aktuell noch in einer frühen Phase befindet, zeigen sich bereits erste Auswirkungen auf Organisation und Prozesse.

Innerhalb der Betriebsleitung KWB und der beteiligten Fachbereiche ist ein deutlich gesteigertes Bewusstsein für sicherheitsrelevante Themen erkennbar.

Gleichzeitig werden Strukturen geschaffen, die eine langfristige und nachhaltige Umsetzung der NIS‑2‑Anforderungen ermöglichen.

Besonders hervorzuheben ist die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis Goslar und SITS, die eine stabile Grundlage für zukünftige Initiativen bildet.

Sichern auch Sie Ihre Organisation ab

Sie stehen vor der Herausforderung, regulatorische Anforderungen wie NIS‑2 strukturiert umzusetzen und nachhaltig im Unternehmen zu verankern?

Unsere Expertinnen und Experten unterstützen Sie von der Analyse bis zur Umsetzung.

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